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Ausstellungsdetails / Ausstellungstermine

Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 Schwarzweißfotografien in 150 Aluminiumrahmen 40 x 50 bis 50 x 60 cm und Transportverpackung. Alle Fotografien sind zwischen 1980 und 1996 entstanden. Der Bildautor ist Siegfried Wittenburg.

 

Die Exposition ist so konzipiert, dass sie an interessierte Galerien, Museen, öffentliche Einrichtungen, Klubs, Vereine, Bildungseinrichtungen usw. ausgeliehen werden kann.

 

Haben Sie Interesse? Herr Wittenburg steht Ihnen unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: 0172 322 78 97




Kontakt / contact


Siegfried Wittenburg


Fotografiker, Autor,

Herausgeber, Referent


Am Schulacker 14

19067 Langen Brütz

Germany

 

Mobile:    ..49 172 322 78 97

Phone:     ..49 3866 4707 280

E-Mail:     post(at)siegfried-wittenburg.de

 

I also speak English!


Ausstellungen: Von 2008 bis 2016 erreichte diese sowohl als Wanderausstellung als auch als Kunstausstellung konzipierte Exposition mit originalen Fotografien über 100.000 Besucher in 25 kleinen und großen Städten. Die letzte Ausstellung fand 2016 zum internationalen Duesseldorfer Photo Weekend im Stilwerk nahe Königsallee statt. Sie war ein Publikumsmagnet. Der Veranstalter war die ART EDITION FILS GmbH. Weitere Ausstellungen befinden sich in der Vorbereitung.


Zeitzeugenreferate an Schulen: Seit 2014 führe ich anhand der Fotografien an Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen und Einrichtungen für die Erwachsenenbildung Zeitzeugenreferate durch und freue mich über das Interesse und die Aufmerksamkeit besonders der jungen Leute. Insgesamt besuchten bis 2016 über 10.000 Zuhörer die Veranstaltungen.



Publikationen: Seit Jahren veröffentliche ich Werke in Bild und Wort in Büchern, Zeitschriften, Magazinen und sehr viel online wie Spiegel Online Einestages, wo Sie hunderte weitere Bilder und die entsprechenden Geschichten finden. Regelmäßig versende ich das PDF-Magazin "Neues aus Langen Brütz", das sich unter historischen Aspekten mit den aktuellen Ereignissen auseinandersetzt.


Kunstwerke: Zahlreiche Werke haben bereits als Großformate, als Collagen, als Archival Pigment Prints, als Vintage Prints und auch als Reprints den Weg in Museen und Sammlungen gefunden. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.


Das aktuelle Werk: Seit etwa 2010 fotografiere ich wieder den Alltag in Deutschland und Europa. Am Ende wird es ein Vergleich des Alltagslebens der Menschen in Unfreiheit (1979 bis 1989) und in Freiheit (2010 bis 2020) sein. Dazwischen befindet sich die bisher kaum aufgearbeitete Transformation (1990 bis 1996).



Wenn Sie mehr erfahren möchten: Bitte googeln!



Aktuelle Bücher:


"Leben in der Utopie"


120 Fotografien 1980 - 1996

6 Texte 2010 - 2011

Vorwort: Valeria Liebermann, Kunsthistorikerin Düsseldorf,

Mitteldeutscher Verlag 2012,

ISBN 978-3-89812-881-0

Preis: 19,95 Euro



"Revolution Rostock `89"


45 einmalige Fotografien und Erlebnisberichte der Akteure,

u. a. von Joachim Gauck, Christoph Kleemann, Dietlind Glüer,

80 Seiten, erschienen 2009 im Eigenverlag,

nur direkt zu beziehen.

Preis: 1989 Cent




Reaktionen: Die Eintragungen im Gästebuch, die Online-Diskussionen, die persönlichen E-Mails, die Zeitungsausschnitte und die Zitate würden weitere Bücher füllen. Hier einige Ausszüge: 

 


"Diese Fotoausstellung hat uns unsere Würde wiedergeben." (ältere Besucher)


"Diese Bilder haben uns unsere Vergangenheit geschenkt." (junge Besucher)

 



Sehr geehrter Herr Wittenburg,

 
ich hatte bislang leider nicht die Gelegenheit, Ihre Ausstellung zu sehen, kenne Ihre "Grüße aus der DDR" lediglich aus dem Internet - und bin schon von dieser Ankündigung sehr beeindruckt! Ihre Fotos sind derart ausdrucksstark und pointiert, dass es mir ein Bedürfnis ist, Ihnen dies einfach rückzumelden.
 
Ich bin 1977 in MV geboren und dort aufgewachsen - und zwar genau in der DDR, die es Ihnen im Foto einzufangen gelungen ist. Was für eine Erinnerung an eine längst vergangene und gewissermaßen auch verlorene Zeit! Herzlichen Dank dafür!
 
Nun kenne ich lediglich eine sehr umgrenzte Auswahl Ihrer Bilder, dennoch erschienen mir die auf Ihrer Seite veröffentlichen Kritiken zu Ihrer Ausstellung zum Teil sehr interessant. So trostlos manches Foto anmutet, hatte ich beim Anschauen keineswegs den Eindruck, Sie versuchten die negativen Seiten des sozialistischen Staates in besonderer Weise zu betonen. Ich sehe vielmehr die DDR, wie ich sie kennen gelernt habe und heute erinnere - in diesem "Elend", wie es ein Besucher Ihrer Ausstellung nennt, haben wir uns seinerzeit eingerichtet, so erlebe ich es, und darin durchaus ein beglückendes Leben führen können. In meinen Augen bilden Sie eine Realität ab, die in vielen Details einfach nicht ästhetisch war.
 
So dankbar ich für den politischen Umbruch bin, denn in der DDR hätte ich aus heutiger Perspektive mein Leben nicht führen mögen, so dankbar bin ich Ihnen für Ihre beeindruckende, hervorragend gelungene Zeitreise, die die Erinnerungen an die Lebensverhältnisse meiner Kindheit wachruft und am Leben erhält! Ich hoffe, Ihre Fotos doch noch in einer der angekündigten Ausstellungen sehen zu können und freue mich auf Ihre im Herbst erscheinende Publikation!
 
Herzlichen Dank und beste Grüße,
Karin B.

  

 

Auszüge aus dem Gästebuch:


"Danke für den Einblick in ein kleines Stück Geschichte. Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie sich unser Alltag in den letzten 20 Jahren verändert hat. Viele schimpfen über die heutige Zeit, aber diese Fotos belegen, dass sich in unserer Heimat (bin aus Warnemünde) viel getan hat. Es ist in meinen Augen eine bemerkenswerte Ausstellung und ich möchte mich für die "Zeitreise" bei Ihnen bedanken."

 

"Erinnerung an Zeiten, die man selbst nur als kleines Kind erlebt hat."

 

Siegfried Wittenburg zeigt uns Orte und Menschen aus der Region - "Grüße aus der DDR" nimmt uns mit auf eine Zeitreise, sehr unaufgeregt, sehr gekonnt.

("Photoscala" 03.06.2008)

 

"Es ist schon teilweise erschreckend, unter welchen Bedingungen man früher gelebt hat. Dennoch war nicht alles schlecht."

 

"Sehr schöne und wichtige Fotoausstellung und Zeitzeugendokumentation gegen das allseitige Vergessen und Verklären "der ach so schönen DDR"."

 

Wie schnell man doch einiges "vergessen" kann, was vor 20 Jahren als Normalität angesehen wurde. Eine gute Ausstellung."

 

"Beeindruckende Zeitdokumente! Als zugereistem "Wessi" ist mir dieses Elend gottlob erspart geblieben."

 

"Es war toll, die Erzählungen der Eltern und Großeltern mal auf Bild zu sehen."

 

"Vielen Dank für die Erinnerungen, die schon verschüttet waren."

 

"Moin, also meine DDR war anders. Leider sind nicht nur die Bilder der Ausstellung schwarz/weiss. Genau gesagt ist es der übliche Schund und Schmutz der seit der Konterrevolution über die DDR verbreitet wird.

Mit kommunistischem Gruß ...

PS: Das es keine Bürgersteige gab ist doch logisch, es gab ja auch keine Bürger sondern nur Genossen! --- Wer soll eigentlich auf so dumpfe Propaganda reinfallen?"

 

"Wenn man etwas dokumentieren will, Herr Wittenburg, zeigt man nicht das Negative allein! Sind Sie denn an den positiven Beispielen vorbeigelaufen? Z. B. Schwimmhalle, Ostseestadion, Südstadtklinik usw."

 

 "Eine sehr gute Ausstellung, wo einem als DDR-Bürger (ehemalig) das Schmunzeln bei einigen Bildern gefriert. Bei einem Vergleich mit der heutigen BRD kann man die wirklich positiven Veränderungen unserer Stadt, unseres Landes sehr gut erkennen."

 

"Realität wird Kunst! Großartige Ausstellung, gutes Auge."

 

"Die Klasse 10d des Gymnasiums Reutershagen dankt d. Aussteller und Photographen für die aufschlussreiche Ausstellung vom Leben der DDR. Wir konnten jetzt mehr Eindrücke aus dieser Zeit sammeln."

 

"Diese Photos sind sehr interessant und aufschlussreich auch für mich. Als 20jährige Französin ist die DDR-Zeit absolut fremd für mich, aber diese Photos enthalten Sachen, die man in den Büchern nicht findet. Bravo für Ihren Mut & Initiative, dieses Alltag verewigt zu haben."

 

"Eine wunderbare Bilddokumentation, die die Realität im Sozialismus widerspiegelt. Der tägliche Kampf ums Dasein ist gut sichtbar. Vielleicht könnte man diese Bilder zum Verkauf anbieten, im Postkartenformat!"

 

Genau so sah es in der DDR aus! Man hat zu viel vergessen und viele Menschen, die DDR-Nostalgie haben, sollen sich das anschauen! Vielen Dank. Sehr schön gemacht.

 

Es ist erschreckend, wie viele Details man schon vergessen hat! Danke für die Erinnerung - ich schaue mir die Ausstellung mindestens noch einmal an.

 

Ich besuche oft die Ausstellungen, aber diese ist die Eindrucksvollste. Nicht mit Texten überladen. Die Bilder sprechen für sich. Vielen Dank.

 

Diese Ausstellung haben bei mir einen wunden Punkt getroffen. Für mich, die ich einmal im Jahr meine Familie in Leipzig besuchte und ansonsten im Westen lebte, waren Verfall, Versorgungsengpässe etc. zwar sichtbar, aber weil meine Familie selten klagte, sehr gastfreundlich war (und ist) und wir stets viel Freude zusammen hatten, blickte ich anders auf die damaligen Realitäten. Vieles hatte auch einen gewissen (morbiden) Charme und vieles hat mich nicht gestört. Ich musste hier ja auch nicht leben.

Im Abstand von 20 Jahren nun wecken diese Bilder andere Gefühle. Der Zynismus, die eigenen Bürger in heruntergekommenen Löchern wohnen zu lassen, wertvolle Lebenszeit in Einkaufsschlangen verplempern zu lassen - und ihnen gleichzeitig Arbeitskraft zum aufbau einer "sozialistischen" Gesellschaft abzuverlangen - das alles ist niederschmetternd und desillusionierend und zertrampelt die letzten sozialistischen Ideale.

 

Antje B., Dänemark

 

Alle zitierten Meinungen im Gästebuch haben die Verfasser unterzeichnet. 

 

Aktualisiert am 08. August 2016.

 

 

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